Laut der chinesischen Website von „Commercial Times“ hat Asus-Chairman Jonney Shih eine agressivere Wachstumspolitik angekündigt. Auch ein erstes Übernahmeziel hat er dabei genannt: Toshibas Notebooksparte. Die Gespräche hätten bereits begonnen.
Asustek, hierzulande mit dem Brand Asus bekannt, ist derzeit die weltweite Nummer 7 im Notebookmarkt. Doch Chairman Jonney Shih hat großes vor: bis 2011 soll sein Unternehmen auf Platz drei vorrücken. Das wäre nach dem derzeitigen Stand eine Position vor Dell, hinter dem Marktführer HP und dessen ärgsten Verfolger Acer. So berichtet die taiwanische Branchenwebsite Digitimes, die sich ihrerseits auf die chinesische „Commercial Times“ beruft.
Asus war in der Vergangenheit ausschließlich aus eigener Kraft gewachsen. Doch die Konkurrenz zog davon: Lenovo kaufte die PC- und Notebook-Sparte von IBM, Acer schnappte sich Gateway, Packard-Bell und eMachines. Um weiterhin mithalten zu können, wolle nun auch Asus seine position über Zukäufe verbessern, so der Asus-Chef.
Überraschend ist, dass er auch gleich das Ziel des Begehrens nennt: Interesse habe man an der Notebooksparte von Toshiba. Es habe bereits erste Gespräche gegeben, aber keine finalen Entscheidungen. Der einstige Notebook-Primus ist inzwischen auf den vierten Platz zurückgefallen. Eine Stellungnahme war von Toshiba kurzfristig nicht zu bekommen.

